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Akku Lenovo ThinkPad X230 topakku.com

Binnen weniger Jahre hat Peter Jacobsen im kenianischen Nakuru die weltweit erste Reinigung fluoridbelasteten Trinkwassers im großen Stil entwickelt – eine kostengünstige, einfache und umweltverträgliche Methode, die er seinen kenianischen Partnern immer wieder geduldig erklärt. Der dänische Ingenieur nutzt genau die Eigenschaft des Fluorids, die im menschlichen Körper verheerenden Schaden anrichtet: Fluorid wird von den wichtigsten Knochenbestandteilen, Calcium und Phosphat, geradezu magnetisch angezogen. – Wenige Kilometer von Nyondia entfernt hat Jacobsen seine Zentrale aufgebaut, von der aus er 20 Filteranlagen betreut: einen Maschinenschuppen, neben dem Berge bleicher Rinderknochen lagern, zwei selbst gebaute Brennöfen."Wir brennen die Knochen in diesen beiden Öfen – vier, fünf Tage lang bei 400 bis 500 Grad Celsius. Dabei verdunstet alle Feuchtigkeit, alle organischen Bestandteile der Knochen verbrennen. Übrig bleiben Brocken aus Calcium und Phosphat, die wir – weil sie sehr porös und spröde sind – leicht zerkleinern können."

Mit dem Granulat füllt Jacobsen Wassertanks. Eine kommunale Anlage, sagt er, enthalte zwei Tonnen aus Knochen gewonnenen Calcium-Phosphat-Granulats. Sie befreie täglich 3000 Liter Wasser vom Fluorid. Zu diesem Zeitpunkt, 2001, hat sein Projekt erst wenige Filteranlagen installiert. Fast täglich aber kommen Bürgermeister umliegender Dörfer und lassen sich die Wunderwirkung der gebrannten Knochen erklären.Gut 17 Jahre später – 2018 – rufe ich an in Kenia. Ich will wissen, was aus Peter Jacobsens Projekt geworden ist. Am Telefon in Nakuru ist Julius Kubai, der Chef des kirchlichen Unternehmens Nakuru Defluoridation Company. Der Name Peter Jacobsen elektrisiert Kubai geradezu, wenngleich er die Spur des dänischen Umweltingenieurs verloren hat.

"Peter Jacobsen war der Vater unseres Projekts. Er entwickelte das gesamte Verfahren – vom Waschen und Brennen der Knochen bis zur fertigen Filteranlage. Und er konnte es realisieren, weil das deutsche katholische Hilfswerk Misereor ihn unterstützte. Misereor finanzierte alles: die Infrastruktur, den Bau der Tanks, den ganzen Aufbau unseres heutigen Wasserprojekts.Peter Jacobsen, berichtet Kubai, habe die lokale Kirche dazu gebracht, dauerhaft Verantwortung zu übernehmen für etwas, um das sich eigentlich der Staat kümmern sollte: sauberes Wasser. Heute bringt die Nakuru Defluoridation Company kostendeckend Filter aller Größen unter die Bewohner der Diözese, die so für einen Dollar im Monat sicheres Wasser trinken.

Dank intensiver Aufklärung mit Theatergruppen und Radiospots benutzen inzwischen 40 Prozent der betroffenen Bevölkerung Nakurus Fluorid-Filter. Und die Entwicklung geht weiter: Weil Rinderknochen, ein beliebtes Tierfutter, immer teurer werden, hat die Diözese mit einer Firma aus dem deutschen Riedlingen ein neues Filtermedium entwickelt: ein ohne den Umweg über Rinderkochen hergestelltes Calcium-Phosphat-Präparat, zusammengesetzt aus lokal verfügbaren Rohstoffen und noch preisgünstiger als das bisherige Filtermaterial. Warum anderswo in Kenia und Tansania weiterhin tausende Kinder an verkrümmten Knochen leiden, bleibt ein Rätsel. Auch über den Verbleib des dänischen Umweltingenieurs Peter Jacobsen kann mir niemand berichten.

Rauch und Qualm in der Wohnung zählen zu den größten Probleme weltweit – für die Umwelt, für das Klima und für die menschliche Gesundheit. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung, kocht mit Holz, Holzkohle und Ernteabfällen. Die dabei entstehenden häuslichen Abgase töten 3,5 Millionen Frauen jährlich. Was sind die Alternativen? Öl und Gas sind oft nur in den Städten verfügbar und zudem teuer – im Gegensatz zu Sonnenenergie.Um mehr darüber herauszufinden, besuche ich im Herbst 2017 einen Kongress zu sauberem Kochen in Neu-Delhi, wo Experten aus aller Welt diskutieren. Janak Palta McGilligan, eine weißhaarige Frau mit feurigem Blick, zeigt einen schwarzen Topf, auf den Aluminiumreflektoren gebündeltes Sonnenlicht lenken.Kochen mit Sonnenenergie soll mit solchen Modellen ab Ende 2018 für Entwicklungsländer erschwinglich sein. Eine Art Sonnenspiegel leitet die Energie in die Mitte zum Topf. (Thomas Kruchem)Kochen mit Sonnenenergie soll mit solchen Modellen ab Ende 2018 für Entwicklungsländer erschwinglich sein, hofft Janak Palta McGilligan. (Thomas Kruchem)

"Dies ist ein Solarkocher, der einmalig 10.000 Rupien kostet, etwa 120 Euro. Die Reflektoren sind galvanisiert und wasserfest, der Kocher hält 20 Jahre. Ein Mann, der 300 Kilometer von meinem Dorf entfernt lebt, verkauft ihn in ganz Indien. Und die Käufer kochen fortan ohne weitere Kosten. Die Sonne scheint ja in Indien 300 Tage pro Jahr."Eine theoretisch schöne Idee – meint Siddharth d’Souza, Leiter einer NGO, die verbesserte Holzherde baut. Solarkocher bräuchten aber den ganzen Tag, um eine Mahlzeit zu kochen – unendlich langsam und alles in einem Topf. Das Ergebnis sei gewöhnungsbedürftig."Mein Vater, ein Solar-Idealist, malträtierte mich mit solargekochtem Essen, als ich 15 Jahre alt war – einen ganzen Monat lang. Oft war das Essen lauwarm, die zusammengerührten Zutaten schmeckten fürchterlich. So etwas nimmst du vielleicht bei einem Picknick in Kauf, keinesfalls aber Tag für Tag."

Das Kochen mit Solarherden sei etwas für entbehrungsbereite Idealisten, meint d‘Sousa – so wie offenbar viele Inder. Der genannte Freund von Janak Palta McGilligan in Südindien hat erst wenige hundert seiner schwarzen Töpfe mit Aluminiumreflektoren verkauft. Trotzdem: Solarenergie hat zu einem beispiellosen Vormarsch angesetzt in die Küchen dieser Welt. Und gerade entlegenen Dörfern armer Länder scheint eine wahre Solar-Revolution bevorzustehen. Warum, hören Sie im zweiten Teil über "Die Weltverbesserer" morgen in der Weltzeit.NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook): Mittelklasse-Grafikkarte basierend auf Nvidias Pascal-Architektur und Nachfolger der GeForce GTX 960M. Wird im 14-nm-Prozess bei Samsung gefertigt und die technischen Daten entsprechen weitestgehend der Desktop-Version. Diese Grafikkarten sollten alle modernen Spiele flüssig darstellen können. Anspruchsvolle Spiele müssen jedoch in mittlerer Detailstufe gespielt werden. Ältere und weniger anspruchsvolle Spiele wie die Sims Serie können auch in hohen Detailsstufen flüssig dargestellt werden. » Weitere Informationen gibt es in unserem Notebook-Grafikkartenvergleich und der Benchmarkliste.

8300H: Auf der Coffee-Lake-Architektur basierender SoC (System-on-a-Chip) für große Notebooks. Integriert unter anderem vier CPU-Kerne mit 2,3 – 4 GHz (3,9 GHz bei allen 4 Kernen) und HyperThreading sowie eine Grafikeinheit und wird in 14-Nanometer-Technik gefertigt.» Weitere Infos gibt es in unserem Prozessorvergleich Vergleich mobiler Prozessoren und der Prozessoren Benchmarkliste .
17.3": Das ist eine große Display-Diagonale für Notebooks, die vor allem als Standgeräte dienen. Die etwas kleineren 16 Zoller sind eher selten geworden. Große Bildschirmgrößen ermöglichen höhere Auflösungen und/oder man Details besser erkennen (zB größere Schrift). Kleinere Display-Diagonalen dagegen verbrauchen weniger Energie, sind oft billiger und ermöglichen handlichere, leichtere Geräte.» Prüfen Sie in unserer DPI Liste, welche Displays wie fein aufgelöst sind.

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