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Akku Dell 7FJ92 topakku.com

Unser X280 ist in der Form nicht im freien Handel erhältlich, da es sich um eine Campus-Konfiguration handelt, die Studenten und anderen Gruppen wie Lehrern vorbehalten ist. Ein Full-HD-IPS-Display, 8 GB RAM, den Core i5-8250U und eine 512-GB-SSD, das alles gibt es für 1.129 Euro. Nicht dabei ist dagegen eine Windows-Lizenz. Eine ähnliche Konfiguration mit Windows kostet im Lenovo-Store 1.655 Euro.

Verglichen mit dem X270 sieht das X280 fast komplett anders aus. Das steht der oftmals geäußerten Meinung entgegen, dass alle ThinkPads sowieso gleich aussehen. Sowohl die Gehäusefarbe als auch die Form hat sich verändert: Das X270 hatte ein kastenförmiges, dunkel-graues Gehäuse im Stil der 2013er-ThinkPads. Das X280 ist deutlich weniger kastenförmig, stattdessen läuft die Basis nach vorne spitz zu, womit es dem T480s und dem X1 Carbon sehr ähnlich sieht. Der Anthrazit-Farbton des Gehäuses musste bei den anderen ThinkPads teilweise schon 2016 wieder weichen, bei der kleinen X-Serie erfolgt dieser Schritt erst jetzt.
Traditionell war das Gehäuse der X-Serie zu einem Großteil aus Magnesium gefertigt. Das hat Lenovo mit dem ThinkPad X240 vor ein paar Jahren geändert. Dessen Gehäuse bestand aus Glas-Faser-Kunststoff mit einer internen Magnesium-Verstärkung. Diese Konstruktion ähnelte der normalen T-Serie wie dem ThinkPad T470. Das X280 dagegen ähnelt auch bei den Materialien eher dem T480s: Die Basiseinheit besteht aus Magnesium, das Displaycover aus Carbon-Faser-Kunststoff. Freilich merkt man von den unterschiedlichen Materialien als Nutzer haptisch nicht viel, denn das gesamte Gehäuse ist schwarz lackiert. Diese Oberfläche ist samtig weich und sie fühlt sich in der Hand sehr angenehm an, wobei es sich nicht um die klassische ThinkPad-Gummierung von früher handelt.

Das X280 ist deutlich stabiler als das X270, vor allem die Basiseinheit lässt sich nur mit großer Anstrengung verwinden. Das sehr dünne Displaycover aus Carbon-Verbundstoff ist nicht so verwindungssteif wie die Basis und auch nicht so steif wie manche Aluminium-Displaycover. Allerdings bedeutet eine höhere Flexibilität nicht zwangsläufig eine geringere Robustheit, im Gegenteil. Auch bei sehr starkem Druck auf den Displayrücken sind keinerlei Auswirkungen auf das LCD-Panel sichtbar. Ebenso wenig kann man die Handballenauflage eindrücken. Die Verarbeitung des Gehäuses ist bei unserem Testgerät äußerlich perfekt. Erwähnenswert ist höchstens, dass man beim Verwindungsversuch aus der Basis manchmal ein leises Knacken hört.

Die beiden Drop-Down-Scharniere mit Metall-Kappen lassen keinerlei Nachwippen zu, sind aber trotzdem leichtgängig genug, damit man das Display mit einer Hand aufklappen kann. Der maximale Öffnungswinkel beträgt 180 Grad, wie es bei ThinkPads üblich ist.Erwähnenswert ist, dass nicht alle Modelle des X280 mit einem Carbon-Faser-Displaycover ausgestattet sind. Die Modellvarianten mit HD-Display oder Full-HD-Touchscreen haben ein Glas-Faser-Displaycover, durch das das Gewicht des X280 um etwa 130 Gramm erhöht wird.

Das X280 hat im Vergleich zum ThinkPad X270 beim Gewicht und bei der Dicke deutlich abgespeckt, es wiegt etwa 230 Gramm weniger und es ist fast drei Millimeter dünner. Beides sorgt für ein wesentlich besseres Handling, das X280 fühlt sich fast federleicht an. Das Gewicht liegt auf einem Level mit dem wesentlich teureren X1 Carbon 2018. Der Hauptunterschied zu diesem Modell ist vor allem, dass das X1 Carbon nochmal deutlich dünner ist, dabei ist es aber immer noch ein gutes Stück größer. Wobei der Unterschied bei den Abmessungen sogar teilweise geringer ist als beim X270, denn das X280 ist um einige Millimeter tiefer und breiter als sein Vorgänger.

Sehr interessant ist der Größenvergleich mit dem Dell Latitude 7380, denn dieses Modell ist praktisch genauso groß wie das ThinkPad X280, hat dabei aber ein größeres 13,3-Zoll-Display. HP hat in diesem Jahr den 12,5-Zoll-Formfaktor gleich ganz aufgegeben und aus seinem EliteBook 820 G4 das EliteBook 830 G5 gemacht. Dell fährt zweigleisig, indem man neben dem Latitude 7390 auch weiterhin noch ein Latitude 7290 anbietet. In das X280 hätte ein 13,3-Zoll-Display wohl auch gepasst, schade, dass Lenovo den gegebenen Raum nicht effizient ausnutzt. So hat man rund um das Display einen ziemlich breiten Displayrahmen.

Bei dem umfassenden Redesign sind auch die Anschlüsse nicht unangetastet geblieben. Wie bei allen 2018er-ThinkPads entfällt der proprietäre Docking-Anschluss an der Unterseite, stattdessen setzt Lenovo nun auf einen Docking-Anschluss an der Seite. Dieser besteht aus einer Kombination von zwei USB-Typ-C-Anschlüssen und einem proprietären Mini-Ethernet-Port für eine native Ethernet-Verbindung (ab Werk mit einem Cover abgedeckt). Gegenüber dem X270 ist somit ein USB-Typ-C-Anschluss mehr vorhanden, zudem beherrscht einer der Anschlüsse Thunderbolt 3. War beim X270 das Laden über USB-Typ-C noch optional, so ist es nun die einzige Option, da Lenovo auch seinen proprietären Slim-Tip-Ladeanschluss nicht mehr einbaut. Beide USB-Typ-C-Anschlüsse können zum Laden genutzt werden.

Die Liste der entfallenen Anschlüsse geht noch weiter. Sehr bemerkenswert ist beispielsweise, dass Lenovo den RJ45-Ethernet-Anschluss gestrichen hat. Stattdessen müssen Nutzer für eine kabelgebundene Netzwerkverbindung nun auf den proprietären Mini-Ethernet-Anschluss setzen, für den Lenovo auch einen Adapter mitliefert. Erstaunlich, dass Lenovo nicht auf einen ausklappbaren RJ45-Anschluss wie beim T480s setzt – für die meisten Privatkunden dürfte Ethernet nur noch von geringfügiger Bedeutung sein, in Firmenumgebungen dürfte das unserer Ansicht nach aber oft anders aussehen. Die Konkurrenten in Form des Dell Latitude 7290 und des HP EliteBook 830 G5 haben beide eine ausklappbare Ethernet-Buchse.An der Anschlusspositionierung gibt es grundsätzlich nicht viel zu bemängeln. Einzig der USB-Typ-A-Anschluss auf der linken Seite und der HDMI-Anschluss sitzen vielleicht etwas zu eng beieinander, sodass es eventuell zu Blockaden kommen könnte.

Anders als beim Verzicht auf den Ethernet-Anschluss liegt Lenovo, was den SD-Kartenleser angeht, voll auf einer Linie mit der Konkurrenz. Diese Linie lautet: Weglassen. HP baut in sein EliteBook 830 G5 gleich gar keinen SD-Kartenleser mehr ein, Dell und Lenovo dagegen gönnen ihren kleinen Business-Modellen zumindest noch einen MicroSD-Kartenleser. Beim X280 ist die Position dieses MicroSD-Kartenlesegeräts identisch zum X1 Carbon, also sitzt der Schacht hinter dem Display unter einer Klappe verborgen. Diese Klappe kann man nur mit einer Stecknadel oder einem SIM-Tool für Handys öffnen, somit ist der Schacht sehr schwer zugänglich. Der MicroSD-Kartenslot eignet sich daher mehr für die dauerhafte Speichererweiterung als für den Datenaustausch.Die Leistung des Kartenlesers (gemessen mit der Toshiba Exceria Pro M501) liegt auf einem durchschnittlichen Niveau. Der MicroSD-Kartenleser im ThinkPad X1 Carbon 2018 ist deutlich schneller.

Wie schon angesprochen verfügt das X280 über einen Mini-Ethernet-Port, was im Umkehrschluss heißt, dass im Gerät selbst auch ein Ethernet-Chipsatz vorhanden ist. In diesem Fall stammt dieser Chip von Intel (I219-V). Komplettiert wird die Auswahl an Kommunikationsmodulen von der Intel Wireless 8265, einer 2×2-AC-WLAN-Karte. Diese ist die Standardlösung bei vielen aktuellen Business-Laptops, die auch im X280 keinerlei Schwächen zeigt.Neben LAN und WLAN gibt es das X280 optional zusätzlich mit WWAN in Form einer LTE-Karte. Bei unserem Testgerät ist kein WWAN-Modul verbaut, man kann es aber nachrüsten. Die nötigen Antennen und der NanoSIM-Kartenslot sind vorhanden. Allerdings muss man als Käufer beachten, dass man nur eine WWAN-Karte mit Lenovo-Teilenummer einbauen kann, die explizit mit dem X280 kompatibel ist. Das wäre in diesem Fall das Fibocom L850-GL (Lenovo-Teilenummer: 01AX786). Zum Zeitpunkt dieses Test scheint diese WWAN-Karte aber noch nicht verfügbar zu sein.

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