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Akku Compaq Presario CQ61 topakku.com

Zusätzlich zu der Unterstützung des freien Coreboot als Firmware, das auch in allen Chromebooks eingesetzt wird, will das Purism-Team aber langfristig sämtliche proprietären Firmware-Bestandteile entfernen und falls notwendig durch freie Alternativen ersetzen.Die in diesem Sinne bisher wohl größte Leistung des Teams ist dabei das dauerhafte Deaktivieren von Intels Management Engine (ME). Intel ME kann unter anderem für die zentralisierte Verwaltung und Updates in größeren Unternehmen genutzt werden. Kritiker sehen die Technologie seit langem als unwillkommenes Einfallstor für Angriffe, da ME ein komplettes proprietäres Betriebssystem ist, das auf einem eigenen speziellen Prozessor läuft, der von der eigentlichen System-CPU getrennt ist und Vollzugriff auf den Speicher hat.

Im September dieses Jahres kündigten Sicherheitsforscher an, eine Sicherheitslücke in ME gefunden zu haben, die ihnen das Ausführen von beliebigem Code erlaubt. Intel hat ME in der Version 11, die ab der Skylake-Generation genutzt wird, etwas umgebaut. Die Software basiert auf Minix und nutzt einen 32-Bit-x86-Kern. Die neue Version macht es den Sicherheitsforschern nach eigenen Angaben leichter, Analysewerkzeuge zur Fehlersuche einzusetzen.Bei der Untersuchung haben die Forscher auch einen Weg gefunden, ME völlig abzuschalten, was das Purism-Team nutzt und künftig sämtliche Geräte mit Skylake-CPU mit der stillgelegten ME ausliefert. Für ältere Broadwell-Geräte, auf denen dieser Trick nicht funktioniert, arbeitet das Team an dem Skript me_cleaner, das große Teile der ME ebenfalls deaktiviert. Noch gibt es damit aber einige technische Probleme, weshalb das noch nicht offiziell an die Nutzer mit bereits gekauften Geräten ausgeliefert wird.

Als Nächstes soll das proprietäre Firmware Support Package (FSP), das zur Initialisierung der Hardware genutzt wird, per Reverse Engineering untersucht werden, um auch hier Möglichkeiten zu finden, auf den proprietären Code zu verzichten oder diesen zumindest ähnlich wie ME dauerhaft zu deaktivieren.Um dem Anspruch gerecht zu werden, möglichst viel freie Software zu verwenden, wird das Librem 13 mit dem eigens erstellten Betriebssystem PureOS ausgeliefert. Das System basiert in weiten Teilen auf Debian Unstable alias Sid und nutzt ein leicht angepasstes eigenes Theme.Für PureOS wird ausschließlich auf freie Software zurückgegriffen, das betrifft explizit auch Firmware-Bestandteile für Hardware, sofern dies möglich ist. Für die erste Version der Laptops musste das Team etwa einen eigenen Kernel-Treiber für das Touchpad schreiben. In der von uns getesteten zweiten Version hat das Team ein anderes Touchpad gewählt und konnte so einen bereits im Linux-Kernel vorhandenen Treiber nutzen.

Ein weiteres Teil, bei dem die Software die Hardwareauswahl bestimmt hat, ist das integrierte Modul für WLAN und Bluetooth: Qualcomm Atheros AR9462. Unterstützt wird damit WLAN nach 802.11n. Die WLAN-Firmware ist freie Software. Um das Bluetooth verwenden zu können, ist darüber hinaus aber ein proprietäres Firmware-Modul notwendig.Um dieses Problem mit dem Bluetooth zu überwinden und langfristig vielleicht auch modernere Hardware zu unterstützen, etwa WLAN, das den Standard 802.11ac mit freier Firmware und Treibern unterstützt, hat das Team von Purism eine Vollzeitstelle zur Kernel-Entwicklung ausgeschrieben. Zur grafischen Nutzung wird PureOS mit einem aktuellen Gnome-Desktop ausgeliefert, der das moderne Displayprotokoll Wayland nutzt. Die Verwendung von Wayland sollte im Gegensatz zu dem X11-Fenstersystem, das mittlerweile als sehr veraltet gilt, die Sicherheit der Nutzer zudem erhöhen. So isoliert Wayland etwa Anwendungen konsequent voneinander.

Neben den Standardanwendungen, die die Gnome-Community erstellt, nutzt PureOS aber unter anderem auch einen eigenen Browser, den Purebrowser. Dieser basiert auf dem Firefox-Browser von Mozilla, enthält zudem aber die vorinstallierten Erweiterungen Privacy Badger und HTTPS Everywhere. Als Suchmaschine ist Duck Duck Go voreingestellt. Der Tor-Browser ist ebenso verfügbar.Als Besonderheit zu erwähnen ist die Integration des Instant Messengers Tox mit dem Client qTox. Tox soll die Verwendung besonders starker Kryptographie möglichst einfach machen und setzt zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf die Bibliothek Nacl. Diese entstand als von der EU gefördertes Projekt unter der Leitung der Mathematiker und Informatiker Daniel J. Bernstein, Tanja Lange und Peter Schwabe.

Für all jene, denen das an Sicherheit nicht ausreicht, können die Librem-Laptops seit rund zwei Jahren auch zusätzlich mit dem System Qubes bestellt werden, das klar auf Sicherheit fokussiert ist. Die erste Version des Librem 13 gilt als offiziell kompatibel zu Qubes, für die zweite Version dürfte diese Kompatibilität auch gelten. Die neu eingeführte Hardwarezertifizierung von Qubes erfüllt das Librem 13 zwar nicht – das gilt aber auch für alle anderen derzeit verfügbaren Laptops, da kein Hersteller die sehr strikten Bedingungen der Qubes-Entwickler erfüllen kann.Purism vertreibt seine Geräte nach anfänglichen Experimenten mit Crowdfunding-Seiten nun über einen eigenen Onlineshop. Auf Grund der noch relativ kleinen Absatzzahlen werden die Librem-Laptops in Chargen verkauft, weshalb die Geräte zurzeit nicht direkt verfügbar sind. Die nächste Charge soll aber ab November verschickt werden können.

Im Purism-Shop ist das Librem 13 ab rund 1.400 US-Dollar verfügbar, hier müssen dann noch Versand und eventuell Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren hinzugerechnet werden. Die von uns getestete Variante kostet knapp 1.700 US-Dollar. In Deutschland kann das Librem 13 online im Floss-Shop erworben werden, der uns das Testgerät zur Verfügung gestellt hat. Die von uns getestete Variante kostet dort rund 1.600 Euro.Das Librem 13 bietet eine solide Hardware, was dank des Aluminiumgehäuses auch wörtlich gemeint ist. Die Skylake-CPU ist zwar auch schon fast zwei Jahre alt, aber keinesfalls angestaubt und auch bei anderen aktuell verfügbaren Geräten teilweise noch üblich. Die 8 oder wahlweise und gegen Aufpreis 16 GByte RAM entsprechen ebenso der zu erwartenden Ausstattung in dieser Preisklasse.

Schön ist in Zeiten von teilweise nur noch ein oder zwei USB-C-Ports an Laptops die vergleichsweise große Anschlussvielfalt. Die Hardwareschalter für WLAN und Bluetooth für ein Extra an Sicherheit finden sich so außerdem mittlerweile kaum noch an Laptops, was das Librem 13 in dieser Hinsicht fast einzigartig macht. Lediglich das teilweise sehr dunkle Display und der eher durchschnittliche Akku trüben hier den positiven Eindruck.Im direkten Vergleich zu Dells XPS 13, das ebenfalls mit vorinstalliertem Linux zu haben ist und ähnlich klar auf Programmierer sowie Linux-Enthusiasten ausgelegt ist, schneidet das Librem 13 aus Hardwareperspektive jedoch nicht gut ab. Im Librem 13 lassen sich einige Teile zwar besser tauschen und reparieren, bei einer ähnlichen Ausstattung bietet Dell jedoch die neuere CPU, einen leistungsfähigeren Akku, besseres WLAN, das bessere Display und das alles in einem etwas kleineren und leichteren Gerät – bei einem um 270 Euro geringeren Preis. Das kleine Community-Projekt Purism kann hier mit der Branchengröße einfach nicht mithalten.

3 Responses to Akku Compaq Presario CQ61 topakku.com

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