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medion akoya e5211 Netzteil notebooksnetzteil.com

Dell und Razer wollen nicht
Leider versagt das Netzteil an zwei Windows-Notebooks. Weder das Razer Blade Stealth (Late 2016) noch das XPS 13 9360 (Kaby Lake) lassen sich mit dem Netzteil aufladen. Damit bestätigen sich die in unserem Test der Nintendo Switch gefundenen Ungereimtheiten rund um den USB-C-Standard. Und es passt auch zu den uns bekannten alltäglichen Problemen rund um USB Typ C.

Ohnehin ist Nintendos Netzteil nicht so stark wie die meisten Originalnetzteile. Doch für unterwegs ist es zumindest für Apple-Nutzer recht praktisch. Nintendo verlangt derzeit rund 30 Euro für das Netzteil und es ist voraussichtlich leicht zu bekommen. Man findet es nicht nur in Elektronikläden ab dem 3. März 2017, sondern auch in Spieleläden. Es ist zudem nur 182 Gramm schwer und hat eine Länge von etwa 1,60 Meter. Außerdem spricht für das Netzteil, dass es von einem bekannten Hersteller angeboten wird. Es lohnt sich allerdings nur, wenn ein Notebook gleichzeitig bei wenig Last betrieben wird. Die 30 Watt reichen für rechenintensive Aufgaben bei vielen Notebooks nicht aus.

Wir können derzeit nicht sagen, ob das Netzteil abseits des Macbook 12 (2015) funktioniert, da uns noch die Masse der Power-Delivery-Abnehmer zum Testen fehlt. In der Regel finden sich bei uns Notebooks mit unterschiedlichen Barrel-Anschlüssen verschiedener Hersteller.

In Vietnam ist eine Jugendliche durch einen 220-Volt-Stromschlag ihres Smartphone-Ladekabels getötet worden. Beamte hätten die 14-Jährige mit dem verkohlten Kabel in der Hand tot in der Wohnung ihrer Familie aufgefunden, berichtete die Zeitung "Thanh Nien" unter Berufung auf die Polizei. Es ist nicht der erste durch Handyladegeräte verursachte Todesfall.

Der Zwischenfall ereignete sich laut lokalen Medienberichten am Sonntag in der zentralvietnamesischen Provinz Ha Tinh. Die Neuntklässlerin dürfte nach dem Stromschlag sofort tot gewesen sein. Der Tod der beliebten Schülerin ist ein Schock für ihr ganzes Dorf, Eltern und Verwandte sind fassungslos. Auf der Facebookseite der Verunglückten haben Hunderte Schulkameraden und Freunde Beileidsbekundungen hinterlassen.

Ein Mitglied des Gemeindevorstands erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass das Mädchen geschlafen habe, als es den tödlichen Stromschlag erlitt. Vietnamesische Ermittler gehen davon aus, dass das nicht korrekt isolierte Ladekabel den Unfall ausgelöst haben könnte. Das Mädchen dürfte im Schlaf den unisolierten Teil des Kabels ergriffen und dabei den Stromschlag erhalten haben.

Zum schlecht isolierten Ladekabel gesellte sich noch ein zweiter Gefahrenherd. Den Ermittlern zufolge sei auch das Ladegerät selbst kaputt gewesen, habe nicht die zwölf Volt elektrische Spannung an das Smartphone weitergegeben, die dieses zum Laden bräuchte, sondern die vollen 220 Volt, die – in Privathaushalten oft im Pfusch installierte – Steckdosen in Vietnam abgeben.

Es war nicht klar, ob es sich um ein Original-Markenladegerät oder eine Kopie handelte. Bildern des Unglücksnetzteils zufolge dürfte es sich jedoch um ein Lightning-Ladekabel gehandelt haben, wie es bei iPhones eingesetzt wird. Das Netzteil selbst ist ebenfalls in iPhone-Optik gehalten, es könnte sich hierbei freilich auch um eine Fälschung handeln.

Gefälschte Ladegeräte können tödlich sein
Das tote Mädchen in Ha Tinh ist nicht das erste Opfer defekter Smartphone-Ladegeräte, solche Vorfälle sind seit Jahren dokumentiert: In China starb etwa eine junge Stewardess, die während des Smartphone-Aufladens telefonierte. In den USA wurde erst vor einigen Monaten ein Mann fast im Schlaf "gegrillt", als sich im Schlaf das defekte Ladekabel seines Smartphones und die Metallkette berührten, die der Mann trug.

Solche Zwischenfälle können in der Theorie zwar auch mit Original-Netzteilen und -Ladekabeln passieren, was die Hersteller – unter ihnen auch Apple – immer wieder zu Rückrufaktionen zwingt. Die wahre Gefahr stellen aber nach Ansicht von Experten gefälschte Billignetzteile dar. Sie sehen dem Original äußerlich zum Verwechseln ähnlich, die Hersteller sparen allerdings oft bei den Sicherheitsvorkehrungen.

Der Blogger Ken Shirriff hat nachgeforscht und sowohl Apples Original-Ladegerät als auch die Billig-Nachbauten aus Fernost getestet. Sein Ergebnis: "Ladegeräte, die Hunderte Volt verarbeiten müssen und nicht ausreichend isoliert sind, bringen nicht nur das Telefon, sondern auch den Besitzer in Gefahr." Die tote Schülerin von Ha Tinh ist der jüngste Beweis dafür.

  1. http://www.yemle.com/news/compaq-evo-n1000-netzteil-notebooksnetzteilcom
  2. http://kleinen2.blogolink.com/
  3. http://langrensha.blogs.lalibre.be/

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