Úvodní stránka » Nezařazené » Akku HP HSTNN-IB42 notebooksakku.com

Akku HP HSTNN-IB42 notebooksakku.com

Viele Notebook-Hersteller installieren Tools, die den Zustand des Akkus anzeigen. Häufig bekommen Sie dabei aber nur Aussagen wie „Gut“ oder „Kritisch“. Wie sehr der Akku an Kapazität eingebüßt hat, verrät dagegen der Windows-Energieeffizienzdiagnose-Bericht. Dort steht unter Akkuinformationen die ursprüngliche Akku-Kapazität unter „Vorgesehene Akkukapazität“. Wie viel Ladung der Akku aktuell noch schafft, finden Sie unter „Letzte vollständige Aufladung“. Unter Windows 8 nutzen Sie den übersichtlicheren Battery-Report: Dort steht die Original-Kapazität unter „Design Capacity“, die aktuelle unter „Full charge capacity“. Auch das Windows-Tool Batterymon bietet diese Info unter „Info -> Battery Information“.

Natürlich müssen Sie einen Ersatz-Akku nicht beim Notebook-Hersteller kaufen. Auch Händler bieten Original-Akkus für Ihr Notebookmodell an. Daneben gibt es auch meist deutlich günstiger Akkus von Drittanbietern. Eine grundsätzliche Aussage darüber, welcher Akku besser ist, ist schwer möglich. Die technischen Daten sollten mindestens mit dem Original übereinstimmen, also die Werte für Spannung in Volt (V) und Kapazität in Milliamperestunden mAh.

Wie lange die Akkus im Notebook dann funktionieren, hängt davon ab, wie gut sie auf die Ladelektronik des Gerätes angepasst sind – stimmt es hier nicht, kann sich auch ein vermeintlich größerer Drittanbieter-Akku schneller leeren als ein kleinerer Original-Akku. Allerdings sollten Sie bei extrem günstigen Angeboten misstrauisch sein. Qualitätssicherung kostet Geld, auch bei der Akkuherstellung. Das bedeutet aber vor allem, dass minderwertige Akkus schneller kaputt gehen: Nur sehr selten ziehen sie auch das Gerät in Mitleidenschaft in dem sie stecken: Zwar ließen einige der spektakulären Fälle brennender oder explodierender Notebooks auf die schlechte Qualität von Drittanbieter-Akkus zurückführen. Allerdings gab es auch viele Fälle, in denen Akkus von bekannten Herstellern Schuld waren.

Schmale, elegante Gehäuse liegen bei Notebooks und Smartphones voll im Trend. Doch sie haben meist einen großen Nachteil: Sie lassen sich vom Anwender nur schwer oder gar nicht öffnen – das erschwert beispielsweise den Austausch des Akkus. Im Internet finden Sie zwar zahlreiche Anleitungen, um auch die unzugänglichsten Gehäuse zu öffnen. Bevor Sie loslegen, lohnt sich aber eine Kostenanalyse: Denn der Akkutausch im Eigenbau kostet nicht nur Zeit. Sondern Sie brauchen neben dem Ersatzakku häufig noch Spezialwerkzeug – und ein feines Händchen: Wenn Sie selbst am Gehäuse hantieren, verlieren Sie natürlich den Garantieanspruch und müssen anschließend eventuell nicht nur den Akkuwechsel, sondern auch eine Reparatur bezahlen.

Beim Macbook Air 13 von Apple kostet der Akkutausch beim Hersteller zum Beispiel 129 Euro. Im Eigenbau zahlen Sie rund 90 Euro für einen Original-Ersatzakku plus rund 10 Euro für einen speziellen Schraubendreher, um die Pentalobe-Schrauben des Air-Gehäuses zu öffnen – der Preisvorteil schrumpft auf rund 30 Euro. Allerdings gibt es schon Dritt-Anbieter-Akkus ab rund 50 Euro. Außerdem ist der Akkuwechsel beim Macbook Air nicht besonders aufwändig: Sie öffnen zehn Schrauben am Gehäuse beim 2012-Modell und lösen die Unterseite, indem Sie unter dem Display zugreifen und die Rückseite nach oben heben. Anschließend ziehen Sie die Batteriekabelverbindung an ihrem Plastikgriff zur Frontseite des Air hin. Schließlich müssen Sie noch fünf Torx-Schrauben am Akku selbst lösen.

Beim iPhone 5 ist der Kostenvorteil des Selbsttausches noch größer: In der Werkstatt kostet der Akkutausch 60 Euro bis 70 Euro. Einen Ersatzakku bekommen Sie für rund zehn Euro, ein Werkzeugset aus passenden Schraubendrehern, Saugnapf und Hebelstiften kostet nochmal fünf bis zehn Euro. Allerdings ist das Zerstörungspotential beim Eigentausch sehr hoch. Denn nachdem Sie die zwei Pentalobe-Schrauben neben dem Lightning-Anschluss entfernt haben, müssen Sie mit einem Saugnapf das Display vorsichtig anheben, gleichzeitig die Gehäuserückseite mit einem Hebelstift auf den Boden pressen und anschließend damit die Halteclips von der Vorderseite lösen. Bevor Sie das Display wegheben, müssen Sie drei Schrauben des Kabelhalters lösen und anschließend vorsichtig die drei Kabelverbindungen für Kamera, LCD-Panel und den Touch-Digitizer lösen. Nun können Sie die Vorderseite abnehmen: Der Kabelhalter für den Akku ist mit zwei Schrauben fixiert, anschließend heben Sie ihn von der Platine. Den Akku dürfen Sie nur an drei Stellen lösen – unten rechts, oben rechts und ganz oben. Nun erst können Sie den Akku entnehmen.

In Notebooks und Smartphones kommen Lithium-Ionen oder Lithium-Polymer-Akkus zum Einsatz. Die Technik ist sehr ähnlich: Allerdings benötigt die Zellen im Li-Ion-Akku ein festes Gehäuse, während sich bei Li-Polymer die Zellen übereinanderstapeln lassen und damit die Form des Akkus besser ans Notebook- oder Smartphone-Gehäuse angepasst werden kann. Im Akku werden mehrere Zellen zusammengeschaltet, um eine höhere Kapazität und höhere Spannungen zu erreichen. Ein Notebook-Akku enthält meist vier bis acht Zellen, ein Smartphone- oder Tablet-Akku üblicherweise zwei Zellen.

In der Akkuzelle sind zwei Metall-Elektroden in einer leitenden Flüssigkeit (Elektrolyt) durch eine poröse Wand (Separator) getrennt. Stromfluss und damit Energie für das akkubetriebene Gerät entsteht durch die Bewegung von Elektronen und Lithium-Ionen zwischen den Elektroden. Beim Aufladen des Akkus pumpt das Netzteil Elektronen wieder zurück. Damit Sie unter Windows über den Ladestand und die Anzahl der Ladezyklen informiert sind, muss der Akku den Smart-Battery-Standard entsprechen, damit er diese Infos über den SMBus dem Betriebssystem mitteilen kann.

Akku-Zukunft: Womit Smartphones morgen laufen
Smartphone und Notebooks werden immer kompakter und leistungsfähiger – aber die Akkutechnologie hält damit nicht Schritt. Dass die Akkulaufzeiten der Mobilgeräte in den letzten Jahren nicht erheblich gesunken sind, liegt vor allem an sparsamer Hardware und energieeffizienter Software, weniger an verbesserten Akkus. Eine praktische Alternative zur bestehenden Lithium-Ionen-Technologie gibt es derzeit nicht: Die lange Zeit hoch gehandelte Brennstoffzellen auf Basis von Wasserstoff oder Methanol kamen nicht übers Prototypen-Stadium hinaus – zu teure Fertigung, zu geringer Wirkungsgrad und zu hohe Wärmeabgabe machten sie für Akkuproduzenten und Gerätehersteller unattraktiv. Auch Solarzellen plagt ein zu geringer Wirkungsgrad – es dauert sehr lange, einen Akku damit zu laden, sodass Solar-Ladegeräte höchstens als Zubehör für Outdoor-Fans interessant sind. Auch das Aufladen durch Muskelkraft oder Bewegungen des Gerätes reicht höchstens für den Notstrom aus, damit Sie noch ein letztes Telefonat absetzen können.

Deshalb forschen Wissenschaftler vor allem daran, den Lithium-Ionen-Akku effizienter zu machen: Verbessertes Material für die Elektroden der Akkuzellen sowie höhere Ladespannungen sollen die Energiedichte erhöhen und Ladezeiten verkürzen – so ließe sich aus immer kleineren Akkus die gleiche Laufzeit oder mehr Laufzeit aus Akkus gleicher Größe herausholen. Forscher an der Stanford-Universität haben beispielsweise eine Elektrode aus purem Lithium entwickelt statt des heute üblichen Graphits, das die Lithium-Ionen umgibt.

Napsat komentář