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Asus g50v Netzteil notebooksnetzteil.com

Neben den elektrischen Eigenschaften sind rein mechanische Merkmale ebenfalls wichtig. Ist die Schale griffig genug, sodass das Smartphone nicht verrutscht? Zudem existieren unterschiedliche Bauformen. Neben den typischen Hockeypuck-Bauformen bestehen auch Dock-Varianten, bei denen das Smartphone aufrecht in der Ladeschale steht. Dies ist praktisch für den Schreib- oder Nachttisch, wenn das Telefon ablesbar bleibt. Wichtig ist zudem eine Schutzschaltung gegen Überhitzung und dass die Schale den Datenkanal des Qi-Standards nutzt, um mit dem Empfängergerät zu kommunizieren. Dies sollten alle kompatiblen Ladegeräte tun.

Unterwegs nachtanken?
Viele – insbesondere die günstigen – Qi-Lader haben einen USB-Anschluss als Spannungsquelle. Das macht sie theoretisch vielseitig – für den USB-Anschluss im Auto, Powerbanks und andere mobile Lösungen. Diese haben leider oft eine geringe Ausgangsleistung. Manche Powerbanks haben inzwischen sogar direkt eine eingebaute Qi-Ladefläche. Dies kann man in den meisten Fällen als „Gimmick“ abhaken. Wenn es unterwegs darum geht, in kurzer Zeit den Akku möglichst effizient und flott wieder aufzupumpen (womöglich im Rucksack), dann ist ein Kabel mehr als sinnvoll. Das Alleinstellungsmerkmal von Qi ist schließlich der Komfort, nicht die Ladeleistung. Unterwegs gewinnt das Kabel immer.

Laden im Auto
Einige moderne Fahrzeuge haben bereits Qi-Ladeschalen eingebaut. Dann muss das Handy nur auf die vorgesehene, fest eingebaute, Ladeschale gelegt werden und am Ziel ist das Smartphone aufgeladen. Wer schon mal einen Neuwagen konfiguriert hat, ahnt: Das kostet sicher extra. Beispiele dafür sind einige Seat-Modelle (200 Euro Aufpreis), Opel Insignia (190 Euro), einige VW-Modelle (465 Euro), auch bei Mercedes (583 Euro) und BMW (143 Euro als Nachrüstung) ist dies erhältlich. In vielen Fällen ist hier jedoch gleichzeitig ein Upgrade auf eines der teureren Entertainment-Systeme nötig, sodass der Aufpreis in Einzelfällen noch um ein Vielfaches höher sein kann.

Wenn es keine vollintegrierte Lösung sein muss: Zubehör-Qi-Ladeschalen, die an einen USB-Anschluss oder ein USB-Ladegerät für die 12-Volt-Buchse angeschlossen werden, kosten nur einige Euro. Diese gibt es auch speziell für das Auto mit Klebefläche oder als Klemmhalterung. Ein Nachteil ist jedoch, dass man für Apples CarPlay in den meisten Autos weiterhin ein Kabel für die Verbindung benötigt, drahtloses Laden deshalb nicht immer eine echte Alternative ist. Wer das iPhone im Auto als Navi nutzt und dabei viel Strom verbraucht, sollte generell weiterhin zum Kabel greifen. Ist das Smartphone nur mit Bluetooth oder dem noch seltenen CarPlay WiFi mit dem Auto verbunden, ist eine Qi-Ladeschale im Auto perfekt.

Mit dem iPhone 8 und X hat Apple eine eigene Qi-Lösung für bis zu drei Geräte gleichzeitig vorgestellt. Verkaufsstart: „2018“ – trotz diverser Gelegenheiten für die Ankündigung eines genaueren Termins gibt es diesen immer noch nicht. Warum Apple die eigene Ladestation nicht schon zum Start des iPhone 8 und X lieferbar hat, ist ungewiss. Mangels Verfügbarkeit gibt es keine Praxiserfahrungen zu Apples Airpower. Das Konzept verspricht jedoch Komfort durch multiple Ladespulen: Man kann mehrere Geräte gleichzeitig aufladen und muss nicht auf den Millimeter darauf achten, das Smartphone auf die richtige Ladeposition zu legen. Laut Apple nutzt Airpower Eigenentwicklungen von Apple als Erweiterungen des Qi-Standards. Apple möchte, dass diese in Zukunft Teil des Qi-Standards werden.

Was dies in der Praxis bedeutet, hat Apple bisher nicht dargelegt. Airpower existiert bislang nur als Konzept, das auf der Keynote zum iPhone X gezeigt wurde. Marketingchef Phil Schiller sagt, dass Airpower die Ladeleistung offenbar smart verteilen soll. Zudem zeigt das iPhone bei der Demo den Akkustand aller Geräte an, die gerade geladen werden. Dies könnte jedoch auch klassisch per Bluetooth-Pairing passieren, wie es heute in der Widgetübersicht zu sehen ist – wenn auch mit einer schicken neuen Animation und direkt im Sperrbildschirm des iPhone.

Apples eigene Ladestation lässt derzeit noch auf unbestimmte Zeit auf sich warten. Deshalb empfiehlt Apple aktuell zwei Drittanbieterprodukte: Auf der Keynote zum iPhone 8 und iPhone X hat Apple zwei Ladeschalen vorgestellt, die offiziell von Apple unterstützt werden und die „entwickelt für das iPhone“ von sich behaupten dürfen. Was das bei einer standardisierten Technik genau bedeutet, ist eine andere Frage. Jedenfalls hat Apple die Lösungen von Mophie und Belkin offiziell als Kooperation angekündigt und bietet diese im Apple Store an.

Mophie Wireless Charging Base
Mophie ist seit vielen Jahren Begleiter des iPhone-Kosmos mit Akkulösungen und Stromzubehör. In den USA ist Mophie laut eigenen Angaben Marktführer bei Akkuhüllen. Kein Wunder, dass jetzt auch die Qi-Ladestation „Wireless Charging Base“ zum Sortiment dazugehört. Diese hat die weit verbreitete Puck-Form, großflächige Gummierung und ist ausschließlich in Schwarz erhältlich.

Einer der Nachteile von Mophies Lader ist das Stromkabel. Denn das Unternehmen nutzt ein Netzteil mit fest verbautem Kabel und eigenem Stecker zur Ladeschale, keine USB-Verbindung. Geht dieses Stromkabel kaputt, kann man es nicht einfach austauschen. Dazu ist aktuell nicht einmal das Netzteil mitsamt diesem fest verbundenen Kabel laut Hersteller einzeln lieferbar. Dafür liefert Mophies Wireless Charging Base die vollen 7,5 Watt Maximalleistung, die das iPhone akzeptiert. Im Duell der beiden offiziell von Apple unterstützten Ladestationen ist dies die Kleinere: Unter zehn Zentimeter im Durchmesser und unter zwölf Millimeter hoch. Mophie Wireless Charging Base ist im Apple Store oder direkt beim Hersteller erhältlich und kostet 65 Euro .

Das Gerät wird mit einem 160 cm langen Micro-USB Kabel geliefert. Es unterstützt einen Output von bis zu 9 V und 1,5 A. Um bei einem iPhone die Schnellladefunktion abrufen zu können, wird vom Hersteller empfohlen, das Ladegerät an einen 15-W-Adapter anzuschließen. Das Qi-Pad ist auf der Vorderseite mit einer zweifarbigen LED ausgestattet. Wenn das aufgelegte Gerät die Schnellladefunktion unterstützt, leuchtet die eingebaute LED grün, bei normaler Ladung blau.

Das Design ist außergewöhnlich. Anstatt auf ein durchgehendes Pad zu setzen, hat der Hersteller bei seinem Ladegerät auf der linken und rechten Seite einen Teil des Pads weggelassen, wodurch es fast viereckig ist. Um das Pad herum legt sich wie bei fast allen Herstellern ein Ring, welcher das ganze Ladegerät dann doch wieder zu einer runden Sache werden lässt. In unserem Test hat ein iPhone X bei normaler Ladegeschwindigkeit für eine komplette Ladung etwa 193 Minuten benötigt.

Das Fast Charger Stand Kit lädt nicht in horizontaler Ausrichtung, sondern vertikal. Bestehend aus einem runden Pad und einem vertikalen Ständer, auf welchen sich das Smartphone ablegen lässt, ähnelt das Design in weiß mit einem silbernen Ring um das runde Pad oder in schwarz mit einem schwarzen Ring um das Pad der flachen Variante. Auf der Unterseite des runden Pads ist eine umlaufende Status-LED angebracht. Sobald das Gerät an den Strom angeschlossen wird, blinkt diese LED zweimal für ca. fünf Sekunden in weiß auf, sobald ein Gerät aufgelegt wird, leuchtet die LED für sieben Sekunden lang in weiß. Weitere Farben oder Indikatoren zum Ladestatus sind leider nicht vorhanden. Um die maximale Ladegeschwindigkeit zu erreichen, empfiehlt der Hersteller ein Ladegerät, das 5 V oder 9 V Spannung liefern kann, dies ist abhängig vom jeweils aufgelegten Smartphone. Im Lieferumfang ist noch ein Wandadapter und ein ca 170 cm langes Micro-USB-Kabel enthalten. In unserem Test wurde ein iPhone X innerhalb von 216 Minuten vollständig geladen.
Die kabellose Ladestation für Qi-fähige Geräte von Ravpower wird in einem quadratischen Karton in weiß-grau-mintgrün geliefert. Das Pad besteht aus einer Mischung aus Metall, Plastik und Gummi. Wie bei fast jedem anderem Qi-Ladegerät ist auf der Oberseite ein Gummiring angebracht, der das abrutschen des aufgelegten Gerätes verhindert. Der Output des Ladegerätes wird mit maximal 10 Watt angegeben. Das Micro-USB-Ladekabel ist mit Nylon ummantelt, und erscheint daher recht hochwertig. Zusätzlich wird auch noch ein Adapter für den Anschluss an die Steckdose mitgeliefert.

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