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Akku Sony VGP-BPS8 www.akkukaufen.com

Abgeschaltet war einzig das GPS, obwohl das auf den meisten Smartphones nicht der Fall ist. Aber die GPS-Nutzung erfolgt auf Smartphones so sporadisch und verbraucht so viel Energie, dass extrem lange Messserien nötig gewesen wären, um ihren Einfluss unterm Strich gering zu halten. So genügten 15 Wiederholungen jeder Einzelmessung, um die sogenannten 95-Prozent-Confidence-Intervalle auf einem für Statistiker beruhigend niedrigen Niveau zu halten. Die Ergebnisse der Studie sind damit belastbar.Wie es um die Ausdauer bei den einzelnen Nutzungsszenarien bestellt ist, zeigt die Balkengrafik. Obwohl die beiden Smartphones annähernd gleich große OLED-Displays und Akkus mitbringen (S4: 5 Zoll und 2600 mAh; S5: 5,1 Zoll und 2800 mAh), unterscheiden sie sich in der Ausdauer ganz erheblich. Zur Freude aller, die an den technischen Fortschritt glauben und das Thema Ausdauer für noch nicht ausgereizt halten, schneidet das Samsung Galaxy S5 besser ab als sein Vorgänger S4.

Die Ausdauerunterschiede (in Stunden) zwischen Galaxy S5 (dunkelblau) und S4 (hellblau) und zwischen den Betriebsarten sind höher als erwartet.
Bemerkenswert: Der Webbrowsing-Test forderte den Akku insgesamt am stärksten. Das Multi-Service-Szenario profitiert mutmaßlich von der Displayabschaltung während des Telefonierens. Beim Videostreaming zahlt sich offensichtlich aus, dass ein guter Teil der Videodekodierung mittlerweile von genau darauf optimerten Chipsatz-Bereichen übernommen wird. Das spart reichlich Energie im Vergleich zur Aufbereitung durch den universelleren Prozessor.Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass das S5 zwischen 37 und 60 Prozent ausdauernder ist als das S4 und dass beim Webbrowsing die Ausdauer um gut 40 Prozent geringer ausfällt als beim Videostreaming oder beim Telefonieren mit Datentransfers im Hintergrund. Die gleichen Messungen bei 3G ändern am Ergebnis nur wenig.

Das S4 verliert noch einmal leicht an Ausdauer, während das S5 in zwei von drei Kategorien minimal zulegt.Das zeigt dann auch das rechte Balkendiagramm. Insgesamt sind beim Samsung Galaxy S5 zusätzlich zur höheren Ausdauer auch geringere Schwankungen zwischen den Ausdauermessungen erkennbar, was einen höheren Optimierungsgrad andeutet.Die Spirent-Experten Joao Cardoso (links) und Manfred Rösch (rechts) diskutieren die Messresultate mit connect-Redakteur Bernd Theiss (Mitte).
Wer sich beim Vergleich der Messresultate darüber wundert, dass connect mit seinem abstrahierten, im Labor gemessenen Ausdauermodell ein wenig höhere Werte erzielt als Spirent Communications, der sollte bedenken, dass im connect-Testverfahren auch Arbeitspausen berücksichtigt werden, in denen der User lediglich auf seinem Bildschirm liest. Unabhängig von der Messmethode ist aber das Samsung Galaxy S5 insgesamt um ziemlich genau 50 Prozent ausdauernder als das S4. Das ist für das connect-Testlab, aber auch für den Glauben an den Fortschritt eine enorme Beruhigung.

Zur Ausdauermessung setzt Spirent sein selbst entwickeltes Quantum-System ein. Wie kompliziert die realistische Messung des Energieverbrauchs von Smartphones ist, lässt sich schon aus der Vielzahl der Komponenten ablesen, aus denen das Quantum-Messsystem besteht. Da ist zunächst eine spezielle Quantum-Mobile-Software, die auf dem Smartphone installiert werden muss und die der Fernsteuerung desselben dient.Das heißt, dass die im Hintergrund arbeitende Software die Eingaben und Befehle eines normalen Users simulieren muss. So kann das Smartphone die zu untersuchenden Nutzungsszenarien automatisiert durchspielen. Es kann festgelegt werden, dass etwa im Browsing-Test zunächst der Browser geöffnet wird und dann die Adresse einer bestimmten Internetseite in die Adresszeile eingegeben wird, um nach Ladebefehl und Laden der Webseite weitere Aktionen folgen zu lassen.

Wichtig bei der Software ist, dass sie selbst so wenig Ressourcen wie möglich beansprucht, um den Einfluss auf das Messergebniss gering zuhalten. Ebenso wichtig ist die genau Festsetzung der Basiskonfiguration des Smartphones, denn je nach eingestellter Displayhelligkeit, GPS-Diensten und vielem anderen mehr ändern sich auch die Verbrauchswerte. Zudem zeichnet die von Spirent auf dem Smartphone installierte Software Benutzereingaben auf. Dadurch lassen sich kompliziertere Bedienvorgänge leichter automatisieren, als wenn jeder Klick und jede Wischgeste per direkter Programmierung auf das Smartphone übertragen werden müsste.
Das Quantum-System greift den Stromfluss bei maximal zwei Smartphones gleichzeitig zwischen Akku und Versorgungseingang des Smartphones ab. Bis zu 25 000 Messungen pro Sekunde sind pro Gerät möglich.
Dem Smartphone zur Seite steht ein Notebook mit Quantum-Desktop-Software; hierüber können die Testszenarien gestartet werden. Die Software dient auch der Aufzeichnung und der Verwaltung der Messwerte und zur Erstellung von Reports. Zwischen Notebook und Smartphone sitzt das Quantum- Interface. Es ist zur Versorgung der Smartphones da und noch wichtiger zur Messung von Versorgungsspannung und fließenden Strömen.

Wichtig ist, dass das Quantum-Interface den Verbrauch des Smartphones viele Tausend Mal in der Sekunde erfassen kann, denn Smartphones nutzen auch Arbeitspausen einzelner Baugruppen im Millisekundenbereich, um diese herunterzutakten oder abzuschalten. Diese müssen von einem genauen Messsystem ebenso erfasst werden wie kürzeste Verbrauchsspitzen.Zum Messsystem gehören für einzelne Service-Tests auch die Gegenstellen in der Quantum-Cloud. Soll etwa der Energieverbrauch während eines Anrufes erfasst werden, so ist es wichtig, einen Anschluss zu haben, der den Anruf automatisiert entgegennimmt. Auch ein Up- oder Download braucht einen Server zum Datentransfer, der bei einer Messung idealerweise nicht von einer frei verfügbaren Plattform abhängen sollte, sondern der Kontrolle durch Spirent unterliegt. Nur so kann sichergestellt werden, dass während der Messung keine Verfälschungen durch ein Fehlverhalten der Gegenstelle auftreten.

Spirent Communications gehört zu den weltweit größten Telekommunikations-Testfirmen. Ursprünglich 1936 als Goodlife Electric Supplies in London gegründet, brachte es die mittlerweile in Spirent Communications umbenannte Firma im Jahr 2013 auf über 400 Millionen US-Dollar Jahresumsatz; sie beschäftigt rund 1500 Mitarbeiter. Der Umsatz wird in drei Geschäftsfeldern erwirtschaftet. Rund 50 Prozent kommen aus dem Bereich Networks & Applications, der sich auf die Themen Ethernet, Data Center/Cloud Computing, Applications and Security, Test Optimization und Wireless Infrastructure konzentriert.Zweitens gibt es den Bereich Wireless & Service Experience, bei dem sich alles um Endgeräte, Kanalsimulation, Navigation und Servicequalität dreht; und drittens existiert das Segment Service Assurance, welches das Testen von Netzwerken, Netzwerk-Diensten und der Kundenzufriedenheit im Fokus hat.

Eins vorweg: Wenn Sie über Apps oder Ratgeberartikel stolpern, die eine Verlängerung der Akkulaufzeit versprechen, ist Skepsis angebracht. Ein SmartphoneHier gehts zum Kauf bei Amazon ist ein mobiles System mit begrenzter Energiezufuhr und als solches von Grund auf ressourcenschonend konzipiert. Die Hersteller gehen bereits an die Grenzen, um eine möglichst lange Betriebsbereitschaft aus ihren Geräten herauszukitzeln. Daher gibt es auch keinen wunderbaren Software-Trick, mit dem das Smartphone plötzlich vier Stunden länger läuft. Die Wahrheit ist, dass die meisten "Akkutipps" mit Einschränkungen beim Bedienkomfort erkauft werden.Das Display ist einer der größten Stromverbraucher und das Absenken der Hintergrundbeleuchtung ist einer der ältesten Tricks, um Strom zu sparen. Bei einem OLED-Bildschirm ist es außerdem sinnvoll, dunkle Hintergründe zu verwenden, denn bei der Darstellung von Schwarz werden die Leuchtdioden einfach abgeschaltet und verbrauchen gar keine Energie.

Die LTE- und UMTS-Funkschnittstellen sind ebenfalls große Stromverbraucher. Sie benötigen für die Datenübertragung deutlich mehr Energie als etwa WLAN, vor allem in Gebieten mit einer schlechten Netzabdeckung, weil dann mit voller Stärke gesendet und empfangen werden muss. Es hilft also schon, wann immer möglich im WLAN zu surfen. Wenn die Mobilfunkverbindung schlecht ist und ständig unterbrochen wird, dann sollte man das Surfen am besten ganz vermeiden – im ICE kann es tatsächlich Wunder wirken, LTE und UMTS zu deaktivieren.Die permanente Synchronisation des E-Mail-Kontos belastet ebenfalls den Akku – besonders, wenn man mehrere E-Mail-Konten nutzt und viele Nachrichten bekommt. Das Umstellen des Abrufintervalls auf manuell oder mehrere Stunden verlängert die Laufzeit.iOS und Android bieten mittlerweile detaillierte Statistiken darüber, welche App wie viel Energie zieht. Es lohnt sich, diese einmal genauer anzuschauen, denn unter Umständen können Sie hier einen Stromfresser, etwa eine unsauber programmierte App, entlarven.

Spezielle Energiesparmodi, die auf Wunsch automatisch aktiviert werden, wenn der Akkustand unter ein bestimmtes Niveau fällt, gehören mittlerweile zur Smartphone-Grundausstattung. Sie kombinieren die meisten der hier genannten Maßnahmen oder gehen sogar noch darüber hinaus und schalten die meisten Verbraucher einfach ab, sodass Sie nicht viel mehr machen können, als telefonieren und E-Mails abrufen. Auf diese Weise bleiben Sie noch ein paar Stunden länger erreichbar, wenn es mal knapp wird, aber eine echte Dauerlösung sieht anders aus. Wer öfter ans Limit kommt, nimmt am besten einen Akkupack​ mit.Das lästige Aufladen des Smartphones könnte bald deutlich schneller gehen. Forscher haben einen Akku aus Aluminium und Graphit vorgestellt, der sich in nur einer Minute aufladen lässt.

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