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Akku ASUS K72DR www.akkus-laptop.com

Ich kriege wirklich schlimme Mails und Kommentare. Eine Person habe ich durch meinen Anwalt anzeigen lassen, weil sie arge rechtsextreme Sachen auf meine Facebook-Seite gepostet hat. Es gibt bei den Reaktionen alles, was man sich an Menschenverachtung vorstellen kann: Sexismus, Rassismus, Rechtsextremismus, aber auch Hass gegen die Polizei.
Ich bekomme täglich Nachrichten, die mir Mut machen. Erst heute habe ich eine Mail von einem Mädel bekommen, das mich gebeten hat, dass ich das Ganze durchziehe. Dass sie sich vorstellen kann, wie schwer das alles ist. Aber dass sie mich als Vorbild sieht für Frauenrechte und Religionsfreiheit. Das ist die schöne Seite an diesem ganzen Schal-Eklat. Ich werde auf jeden Fall durchhalten und hoffe, dass es sich am Ende gelohnt hat und wir dieses Gesetz wieder loswerden.
Mein Anwalt hält das definitiv für möglich. Ich habe den Eindruck, dass alle nur darauf gewartet haben, dass es einen Präzedenzfall gibt. Denn damit kann man vor Gericht gehen. So wird endlich mal die offizielle Entscheidung getroffen, ob das Gesetz überhaupt rechtmäßig ist oder nicht. Wir hoffen sehr, dass wir an höhere Gerichte kommen, zum Beispiel an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Kabul (dpa) – Nach zwei Anschlägen auf Moscheen in Afghanistan ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 72 gestiegen. Bei einem Selbstmordattentat in einer sunnitischen Moschee in der Provinz Ghor wurden mindestens 33 Menschen getötet. Bei dem Selbstmordanschlag in einer schiitischen Moschee in Kabul sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Wer hinter den Taten steckt, ist noch unklar. Anschläge auf schiitische Moscheen hat bisher fast immer die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat für sich reklamiert.

Der 27-jährige Mann sei "mit einem scharfen Gegenstand", möglicherweise einem Messer, auf die Menschen losgegangen, gab die Polizei bekannt. Nach vorläufigen Erkenntnissen der Sicherheitsbeamten attackierte er seine Opfer von hinten. Die Personen wurden den Beamten zufolge ins Krankenhaus gebracht, sechs von ihnen seien schwer verletzt. Die Gazeta Wyborcza meldete unter Berufung auf einen Polizeisprecher, eine 50-jährige Frau sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Zwei weitere Verletzte sind der lokalen Gouverneurin Ewa Leniart zufolge in kritischem Zustand.Die Polizeisprecherin Anna Klee sagte dem Sender Radio ZET, der mutmaßliche Angreifer sei Pole und Bürger der Stadt Stalowa Wola im Karpatenvorland in Südostpolen. Er wurde festgenommen.

Der regionale Polizeichef Krzysztof Pobuta sagte, der mutmaßliche Täter sei nicht in der Lage gewesen, seine Motive zu erklären. Es gebe "keinen terroristischen oder ideologischen Kontext für den Angriff, es ist eher sein schlechter psychologischer Zustand". Zwar habe der Mann zum Tatzeitpunkt nicht unter Alkoholeinfluss gestanden. Weitere Bluttests sollten nun jedoch klären, ob er er unter dem Einfluss irgendwelcher Substanzen gestanden habe.
Düsseldorf (dpa) – Werbestar Verona Pooth hat sich von ihrem Facebook-Auftritt verabschiedet. Zugleich forderte sie ihre über 100 000 Facebook-Follower auf, ihrem Instagram-Account zu folgen. Dort hat sie bereits 189 000 Abonnenten."Ich würde euch sonst sehr vermissen. Ich warte auf Euch", schreibt die 49-Jährige. Instagram ist eine Facebook-Tochter.Pooths Manager Alain Midzic begründete den Schritt mit den vielen hasserfüllten Kommentaren: "Facebook macht unfassbar viel Arbeit. Was da teilweise ankommt, ist der blanke Horror. Da sind so viele Verrückte unterwegs, Hater und Pädophile. Wir können und wollen das nicht alles stehenlassen", sagte Midzic auf Anfrage.Man habe eine Zeit lang Anwälte eingeschaltet und Strafanzeigen erstattet – ohne spürbaren Erfolg. "Da kommt man nicht gegen an, das kostet alles nur Geld", sagte Midzic. "Was da zum Teil reinkommt, darf man Verona gar nicht zeigen. Die bekäme einen Herzinfarkt. Und irgendwann fragt man sich natürlich: Wozu überhaupt?" Bei Instagram sei die Atmosphäre deutlich entspannter.

"Wir bedauern, dass Frau Pooth Facebook verlassen möchte. Hassrede hat keinen Platz auf Facebook", teilte ein Facebook-Sprecher mit. Man arbeite hart daran, die Prozesse zu verbessern.Er frage sich schon seit geraumer Zeit, was die Leute antreibe, ihrem Hass bei Facebook derart freien Lauf zu lassen, sagte Midzic. Dabei gehe es nicht um Kritik der Sorte "blöde Kuh" oder "Du siehst furchtbar aus", betonte er. "Wir unterhalten die Leute doch nur und tun niemandem etwas. Wir machen Entertainment, keiner muss das lesen oder angucken."Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Zeitweise seien mehrere Mitarbeiter täglich mehrere Stunden mit dem Löschen der schlimmsten Kommentare beschäftigt gewesen, schreibt die Zeitung.Mit einem 16-Sekunden-Facebook-Video hatte sich Pooth vor einigen Monaten allerdings auch selbst Ärger eingehandelt. Sie war am Steuer eines Autos ohne Gurt zu sehen. Die Sache ging glimpflich aus: Vor wenigen Tagen hatte das Düsseldorfer Amtsgericht angekündigt, das Bußgeldverfahren gegen Pooth einzustellen, weil der Tatzeitpunkt nicht zu ermitteln gewesen sei.

die Flut der #MeToo Bekenntnisse stellt uns vor eine einfache, aber gleichzeitig auch sehr schwierige Rechnung: Bei all den Berichten von sexuellen Übergriffen, die da gerade unsere Timelines fluten, müsste es da nicht mindestens halb so viele #wasme-Geständnisse eurerseits geben? Wenn fast jede von uns schon belästigt wurde, müsste sich nicht jeder zweite von euch ertappt, beschämt oder beklemmt fühlen, weil er selbst schon mal die ein oder andere Grenze überschritten hat? Oder weil er tatenlos daneben saß, wenn sowas passiert ist?

Über eure Haltung zu diesem Thema findet man in den sozialen Netzwerken bisher wenig. Wenn ich mir die Kommentare unter den Posts anschaue, fällt auf, dass Männer kaum kommentieren. Ein „Ja, scheiße. Das tut mir leid für dich“, habe ich noch nicht gelesen. Es ist, als wäret ihr in eine Schockstarre verfallen. Als hättet ihr das Gefühl, Anteilnahme stünde euch nicht zu. Als hättet ihr Angst, Position zu beziehen und dabei noch mehr Schaden anzurichten. Oder als wüsstet ihr noch nicht, wie ihr mit #MeToo umgehen sollt.

Bei der Masse an unangenehmen Erfahrungen, die da gerade ans Licht gebracht werden, ist es unmöglich, sich nicht zu verhalten. Wenn wir diese oft sehr intimen Geschichten mit euch teilen, dann ist das ein großer Vertrauensbeweis. Und natürlich tun wir das, weil wir nicht allein damit sein wollen. Gleichzeitig erwarten wir von euch eine Reaktion. Das kann Einfühlungsvermögen und Verständnis, Wut oder Überforderung sein. In Gesprächen zwischen zwei Personen kommt es in der Regel auch zu so einem Austausch. #MeToo ist irgendwie schwieriger. Weil wir Mädchen davon alle betroffen und ihr Jungs damit potenziell alle gemeint seid.
Klar, es gibt auch Jungs, die selbst sexuelle Gewalt erfahren haben und das unter dem gleichen Hashtag teilen. Oder diejenigen, die jetzt unter #HowIWillChange reumütig ihre Fehlpässe auflisten und unendlichen Support versprechen. Die Erfinderin des #MeToo-Hashtags, Tarana Burke, gibt sogar ganz konkrete Handlungsanweisungen, was ihr tun könnt, um etwas zu verändern. Sie anzunehmen, wäre eine Möglichkeit, damit umzugehen, und sie wäre sicher nicht verkehrt. Aber räumt sie dieses unangenehme Gefühl aus der Welt, zu den potenziell übergriffigen 50 Prozent der Weltbevölkerung zu gehören? Ganz generell: Was macht das mit euch? Ist #MeToo Thema in Männerrunden oder verändert es sonst irgendwie euren Alltag? Und seid ihr genauso wütend wie wir?

ich könnte nun behaupten, dass wir momentan sehr oft zusammensitzen und überlegen, wie wir euch künftig ein Leben frei von ekligen Anmachen, Übergriffen, Vergewaltigungen, Erniedrigungen und all den anderen von uns begangenen Widerlichkeiten ermöglichen könnten. Ich könnte davon erzählen, wie die sehr die #MeToo-Geschichten uns schockieren und zum Nachdenken darüber bringen, was wir an uns und anderen Männern ändern wollen. Wie sehr wir uns dabei selbst infrage gestellt haben. Ich würde mir wünschen, euch all das in eine aufrichtige Jungsantwort schreiben zu können.
Es wäre aber nicht die Wahrheit. Unter anderem, weil diese Antwort ja immer noch ansatzweise repräsentativ für unser Geschlecht stehen soll. Klar, beim aufgeklärteren, feministischeren Teil von uns löst das schon Fragen aus. Habe ich selbst schon einmal in einer Situation die Klappe gehalten, wo ich etwas hätte tun müssen? Habe ich weggesehen, wenn Frauen belästigt wurden, weil es bequemer war? Habe ich herablassend über Frauen geredet und damit dazu beigetragen, dass in unserer Gesellschaft ein Klima herrscht, in dem Sexisten mit ihrem Sexismus durchkommen? Habe ich vielleicht selbst mal die Grenze zwischen ambitioniertem Anbaggern und Belästigen nicht mehr klar vor Augen gehabt?

Solche Gedanken gab es in den letzten Tagen garantiert bei einigen von uns. Aber sind sie abends beim Bier ein Thema? Nein. Denn beim Großteil von uns sieht es in puncto Feminismusundefined und Gleichberechtigung nach wie vor düster aus. Sehr düster. Ihr wollt einen Einblick? Hier mal der Versuch einer Bestandsaufnahme der Weinstein-me-too-Kiste aus männlicher Sicht:
Für die meisten von uns befinden sich eure Erlebnisse trotz ihrer Masse und Eindringlichkeit leider nicht einen Deut näher an der eigenen Lebensrealität als Weinsteins Villa in Hollywood. Sehen wir ein einzelnes „#MeToo“ in unserer Timeline, denkt ein Großteil von uns „wird irgendwas halb so Wildes gewesen sein, Hand am Hintern im Clubundefined oder so, sicher nicht auf Weinstein-Niveau“. Man kann die Alltäglichkeit sexueller Übergriffe skandalisieren, sich empören. Oder sie eben als Alltag begreifen, was bequemer ist. Der Großteil von uns tut Zweiteres.

Handelt es sich um eine einigermaßen detaillierte Geschichte, zum Beispiel von einem masturbierenden Typen auf dem Heimweg oder vom fummelnden Chef, schockt uns das schon. Aber den gedanklichen Transfer hin zu unserem eigenen Umfeld, oder sogar zu uns selbst, den sparen sich die meisten leider lieber. Der Sexisten-Chef, der Masturbierer, der Vergewaltiger – das sind Freaks, Opfer, Einzelfälle. Und nicht die durchschnittlichen oder modernen Männer, im Umgang mit euch immer korrekt und richtig tolle Gentlemen. Und ab und an tanzt halt mal noch einer aus der Reihe. Ein gesamtgesellschaftliches Problem sehen die wenigsten von uns – obwohl es ja eigentlich sonnenklar ist, dass die von dir beschriebene Rechnung nicht aufgeht.

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