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Akku für Apple A1008

Das Elektroauto lädt sich teilweise durch Sonnenenergie selbst auf. Im Dach, in der Motorhaube, im Heck und in der gesamten seitlichen Karosserie befinden sich monokristalline Siliziumzellen, die unter einer acht Millimeter dicken Polykarbonat-Schicht angebracht sind. Dieses Material ist nahezu unzerbrechlich und witterungsbeständig. Insgesamt 7,5 Quadratmeter der Außenfläche des Wagens nehmen sie ein und laden, wenn das Auto abgestellt wird. Der Sion kommt mit seinen Batterien auf eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern. An sonnenreichen Tagen sollen die Solarzellen nach Herstellerangaben Strom für bis zu 30 zusätzliche Kilometer erzeugen können. Bei bewölktem Himmel sind es immerhin noch 15 Kilometer extra.

Solarauto und Stromgenerator in einem

Das bidirektionale Ladesystem (biSono-System) des Sions macht aus dem Elektroauto einen mobilen Stromspeicher. Elektronische Geräte lassen sich an den Sion durch eine von außen zugängliche Steckdose anschließen. Mittels eines Haushaltssteckers für alle gängigen elektronischen Geräte (230 Volt) mit bis zu 2.700 Watt ist die Stromentnahme möglich. Mit einem Output von 6,6 Kilowatt ist er sogar in der Lage, andere Elektroautos zu laden. Über eine App kann man Strom, der nicht benötigt wird, zur Weitergabe anbieten. Außerdem soll man über die Applikation den Sion als Mitfahrgelegenheit anbieten können oder den Wagen vermieten.

Spezielles Moos filtert Luft

Viel Wert auf Nachhaltigkeit legten die Entwickler auch bei der Gestaltung des Innenraumes. Sie integrierten in die Armatur Moos, das als natürliche Klimaanlage fungieren soll. Es sorgt für Luftfilterung und bedarf keinerlei Pflegeaufwand. Das Moos zieht das Wasser, das es benötigt, aus der Luft und reguliert so gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit im Innenraum. Die Mikrostrukturen des Mooses binden Feinstaubpartikel aus der Luft, so atmet man selbst auf stärker befahrenen Straßen frischen Sauerstoff ein. Außerdem schützt das Moos nach Brandschutzklasse B1, da es feuerhemmend ist.

Dank seines einzigartigen Instandhaltungssystems reSono erweist sich die Wartung des Sion als kostengünstig und unkompliziert, betont der Hersteller. Das Werkstattbuch ist kostenlos auf der Website von Sono Motors einsehbar. Ersatzteile sollen preiswert online nachbestellbar sein. Auch ohne große Fachkenntnisse lassen sich einfachere Arbeiten mit Hilfe von Erklärungsvideos sowie eines Anweisungskatalogs selbstständig verrichten. Die Instandhaltungskosten halten sich so im Rahmen und eine lange Lebensdauer ist gewährleistet.

Geringer Preis macht Elektromobilität alltagstauglich

Der Sion soll im Vergleich zu anderen E-Autos auf dem Markt deutlich preiswerter sein. Bei der Präsentation des Solarautos gab der Hersteller bekannt, dass es nicht wie ursprünglich angekündigt die Version Urban (12.000 Euro) und Extender (16.000 Euro) geben wird, sondern nur den Extender. Der Wagen soll mit einer monatlichen Batteriemiete oder einem einmaligen Batteriekauf in Höhe von 4.000 Euro verfügbar sein. Frühestens 2019 wird die Auslieferung beginnen. Dafür sollten allerdings 5.000 Vorbestellungen vorliegen.

Der ETM Verlag verleiht in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg zum zweiten Mal den Deutschen Telematik Preis. Die Nominierten und damit die jeweils ersten drei Platzierten der ersten Runde stehen fest. Ihre Anwendungen werden jetzt im Labor getestet, um den Gewinner in den neun Kategorien zu ermitteln. Alle Leistungen der Teilnehmer werden in den fünf Klassen Systemeigenschaften, Ortung und Kartendarstellung, fahrzeugbezogene Funktionen, fahrerbezogene Funktionen und Geschäftsprozessmanagement untersucht.

OEM-Telematik setzt zunehmend auf Apps
In der Kategorie Hersteller-Telematik beziehungsweise OEM-Telematik sind Daimler Fleetboard, Scania One und ­Volvo Dynafleet nominiert. In der ersten Runde stellte sich heraus, dass Fleetboard besonders beim Geschäftsprozessmanagement herausragt. Mit Fleetboard Disposition und Fleetboard Messaging hat das Unternehmen eigene Funktionen im Programm, um die Fahrzeuge auch zu disponieren.
Hinzu kommt ein App Store, in dem sich die Nutzer spezialisierte Programme herunterladen können. Bisher wurden gerade diese Features eher vernachlässigt. Die Hersteller konzentrierten sich mehr auf ihre Kernkompetenzen, die Fahrzeug­daten. Daraus konnten sie überdies sehr gut die Fahr­weise der Fahrer analysieren. Damit punkten Scania und Volvo. Zudem sticht Volvo mit Dynafleet auch bei den Ortungs- und Kartenfunktionen heraus. Das wird ein spannender Kampf um die Trophäe.

Das größte Feld mit acht ­Lösungen im Wettbewerberfeld bildeten die Nachrüst-Lkw-Telematiken für Komplett-/Teilladungen. Dort setzten sich nach der ersten Runde Arealcontrol, GPS over IP und Tom Tom ­Telematics durch. Die Drittanbieter sind auf den ersten Blick besonders stark bei den Ortungsfunktionen und der Karten­darstellung. Hier kommen die Nominierten teilweise auf mehr als 90 Prozent. Wer sich hier durchsetzen will, musste aber auch in den anderen Unter­suchungsfeldern starke Funktionen nachweisen. Arealcontrol konnte sich hier mit dem Arealpilot 720 MDT und dem eignen Telematik­portal durchsetzen, GPS over IP kommt mit dem GPS-Auge und dem GPS-Explorer in die nächste Runde und Tom Tom Tele­matics schafft es mit dem Pro 8275 in Verbindung mit Link 510 und dem Portal Webfleet.

Im Stückkgut braucht es andere Funtionen
Wie wandelbar die Lösungen der Drittanbieter sein können, zeigt sich in der Kategorie Nachrüst-Lkw-Telematik für Stückguttransporte. Im Vergleich zu Komplett- und Teilladungen müssen die Lösungen im Stückgutbereich differenzierte Funktionen anbieten, um die Ladung immer im Blick zu behalten. Die gleichen Unternehmen haben teilweise auch hier die Nase vorn, obwohl besonders das Geschäftsprozess-Management beim Stückgut höher gewichtet wird.

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