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Akku für Apple A1079

Hürth (dpa) – Langsam rollt der vierrädrige Roboter über die zerklüftete Landschaft aus Geröll. Plötzlich hat er sich in einer leichten Vertiefung festgefahren. Minutenlang passiert gar nichts. Junge Männer tippen hektisch auf Computern herum, bis der Rover schließlich wieder losruckelt.Zehn Hochschul-Teams aus ganz Deutschland simulierten am Freitag in Hürth bei Köln die Erkundung eines fremden Planeten mit Robotern. Ein Jahr lang hatten die Teilnehmer Zeit, sich auf das sogenannte SpaceBot-Camp des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vorzubereiten.Die Aufgaben sind anspruchsvoll: Der Roboter muss sich auf einer holprigen Planetenoberfläche orientieren, dort Gegenstände finden und greifen. Er muss einen Becher mit einer Bodenprobe zur Basisstation transportieren und einen Akku in einen Schacht stecken. Das alles soll der Roboter möglichst autonom machen, also ohne direkte Steuerung – zumal der Funkkontakt "zur Erde" verzögert ist und wie bei einer richtigen Weltraummission zwischendurch auch mal abbrechen kann."Das ist alles sehr schwierig", sagt Georg Heppner vom Team "Laurope" des Karlsruher FZI Forschungszentrums Informatik, dessen sechsbeiniger Roboter an eine grüne Heuschrecke erinnert. Wenn das Technikmonster an ein Hindernis stößt, kann es ein Bein heben, um darüberzusteigen. Unfassbare Datenmengen seien erforderlich, damit der Roboter solche Handlungen selbstständig ausführt, erklärt Heppner.

Der orangefarbene Roboter des Teams "Nimbro" der Uni Bonn ist mit zwei Greifarmen, acht Kameras und einem rotierenden 3D-Laserscanner ausgestattet. Das Wunderteil könne auch Türen öffnen, Treppen steigen und einen Kreis aussägen, erläutert der Teamleiter, Prof. Sven Behnke. Wenn die Technik hakt und der Rover nicht von alleine macht, was er soll, greifen Menschen aus der Ferne ein. Mit einer Spezialbrille können die Studenten die Perspektive des Roboters einnehmen und sehen dann das, was er sieht: Farbige Punkte, die unterschiedliche Geländehöhen kennzeichnen, und die Greifarme, die wie die eigenen Arme erscheinen.Das Bundeswirtschaftsministerium hat jedes der zehn Teams mit 50 000 Euro unterstützt. Ziel sei es, die Forschung im Bereich der Weltraumrobotik zu fördern, erläutert DLR-Projektleiter Thilo Kaupisch. Dass die in Hürth gezeigten Roboter eines Tages tatsächlich auf einem fremden Planeten zum Einsatz kommen, ist indes eher unwahrscheinlich. "Aber die Veranstaltung soll zeigen, dass in Deutschland die Fähigkeit da ist, sich an internationalen Erkundungsmissionen zu beteiligen."

Der Krypto-Messenger Signal für verschlüsselte Chats und Anrufe ist nun auch für Android verfügbar. Das kostenlose Open Source Programm ersetzt die bereits vorhandenen Messenger TextSecure und RedPhone. TextSecure wird beim nächsten installierten Update automatisch durch Signal ersetzt, RedPhone wird nach Angaben der Entwickler nicht mehr als unabhängige App weitergeführt.Signal verwendet die Telefonnummer des Nutzers und verzichtet auf ein eigenes Log-in mit Benutzername und Passwort. Alle mit Hilfe der App übertragenen Textnachrichten und Anrufe sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das vom nichtkommerziellen Unternehmen Open Whisper Systems herausgegebene Programm wird nach eigenen Angaben auch von Whistleblower Edward Snowden benutzt. Für Apples iOS ist die App schon länger verfügbar.Gekaufte Games, Items und gespeicherte Spielfortschritte machen einen Account bei der Spiele-Plattform Steam unter Umständen sehr wertvoll. Das alles können Hacker via Phishing oder mit Hilfe von Trojanern zunichtemachen, wenn sie ans Passwort für das Konto gelangen, warnt der Verband der Internetwirtschaft (Eco). Nutzer sollten deshalb die Kontosicherheit erhöhen, indem sie einen zweiten Faktor zur Authentifizierung beim Einloggen aktivieren.

Diese Möglichkeit bietet die Plattform in den Einstellungen unter "Account/Steam-Guard-Accountsicherheit verwalten". Dort kann man einstellen, dass man zum Einloggen einen zusätzlichen Code per E-Mail geschickt bekommt oder diesen mit Hilfe der Steam-App auf seinem Smartphone oder Tablet erzeugt. Nur wenn Code und Passwort richtig eingegeben werden, bekommt man Zugriff auf den Account.Abstürzen und Fehlermeldungen beim neuen Tablet Surface Pro 4 und beim neuen Convertible-Notebook Surface Book begegnet Microsoft mit aktualisierter Firmware. Die Updates sollen nicht nur die Systemstabilität verbessern, sondern auch Probleme mit dem Grafiktreiber beheben, die sich den Angaben zufolge teils in Bildschirmflackern geäußert hatten. Das Surface Book ist in Deutschland noch nicht erhältlich.Mobile LTE-Router sind nicht größer und schwerer als ein Smartphone. Dank integriertem Akku können sie überall ein WLAN-Netz aufspannen und so beliebige Geräte ins Internet bringen.Beim Kauf eines solchen Routers sollten Verbraucher auf die Gerätekategorie (Cat) achten, berichtet das "c’t"-Magazin (Ausgabe 25/15). Wer etwa auf sehr hohe Datendurchsatzraten angewiesen ist, wählt laut den Experten am besten einen Cat-6-Router, der im Gegensatz zu einem Cat-4-Gerät auch das 2600-MHz-LTE-Frequenzband unterstützt: Das übliche 1800-MHz-Band sei bereits gut ausgelastet.

Cat-5 ist den Angaben zufolge bisher weltweit kaum bei Mobilgeräten gebräuchlich, weil dafür vier Antennen und mehr Strom erforderlich sind. Beides bieten nur stationäre Router.Die Telekom will künftig verstärkt auf die integrierte SIM-Karte (eSIM) setzen. Statt einer auswechselbaren Chipkarte, mit deren Hilfe sich Mobilfunkgeräte seit rund 26 Jahren ins Netz einbuchen, kommt bei der eSIM ein fest eingebautes Modul zum Einsatz. Es kann von außerhalb programmiert werden, damit man etwa beim Anbieterwechsel nicht gleich eine neue SIM-Karte braucht. Laut der Telekom können mit der neuen Technologie auch einfacher mehrere Geräte unter einem Mobilfunkvertrag betrieben werden.Aktuell arbeiten Anbieter und der Mobilfunkverband GSMA an einem offenen Standard für die eSIM. Gegen Ende 2016 sollen erste Geräte auf den Markt kommen. Die SIM-Karte aus Plastik wird aber damit nicht sofort ausrangiert. In der Anfangsphase dürften laut Telekom Hybridlösungen mit eSIM und klassischer SIM-Karte zum Einsatz kommen. In rund zehn Jahren soll der Übergang abgeschlossen sein.

Berlin (dpa/tmn) – Jeder Akku erreicht eines Tages die Grenzen seiner optimalen Funktion. Die Hersteller geben in der Regel an, wie viele sogenannte Ladezyklen ihre Energiespeicher durchhalten.Apple gibt die Haltbarkeit der Akkus seiner neueren MacBook-Pro- und MacBook-Air-Modelle etwa mit rund 1000 vollständigen Entladungen und anschließendem Wiederaufladen an. Ältere Modelle kommen nur auf rund 300 bis 500 Zyklen. Wer nun wissen will, wie viele Ladezyklen noch übrig sind, kann das im Systembericht des Macs nachlesen. So lässt sich herausfinden, ob der Akku am Ende seiner Laufzeit angekommen ist, oder ob er eventuell einen Defekt hat, der vom Hersteller oder Händler behoben werden kann.Der Systembericht wird über einen Klick auf den Apfel oben links in der Menüleiste aufgerufen. Dort wird auf "Über diesen Mac" geklickt, anschließend auf "Weitere Informationen" und "Systembericht". Hier findet sich die Information im Unterpunkt "Stromversorgung", gemeinsam mit weiteren Informationen über Zustand und Kapazität des Energiespeichers.

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